Das Herz von Jenin



















Ismael Khatib – der Vater von Ahmed, copyright: Arsenal Film


Der palästinensische Ahmed ist 12 Jahre alt als er von israelischen Soldaten erschossen wurde. Er spielte mit einem Spielzeuggewähr und wurde für einen Terroristen gehalten. Ein tragisches Versehen.

Sein Vater Ismael Khatib beschließt die Organe seines Sohnes zu spenden. Sechs Menschen erhalten sie – ein Säugling überlebt die Transplantation nicht.

Unter den Empfängern ist auch ein kleines Mädchen einer jüdisch-orthodoxen Familie aus Jerusalem.

Eine Geste der Annäherung in den immer noch andauernden Zeiten von Krieg und Terror im Nahen Osten. Leicht ist es für die jüdische Familie nicht, dass ausgerechnet das Herz eines Palästinensers in der Brust der Tochter schlägt und ihr das Leben schenkt.
Leise und verschämt Bedankt sich der Vater als Ahmeds Vater die Familie besucht.

Die Reisen des Vaters zu den Empfängern der Organe seines Sohnes wurden von Lior Geller aus Israel und Marcus Vetter aus Deutschland dokumentiert. Der Film ist ab heute in den Kinos zu sehen.

»Es habe nichts mit Politik zu tun, sondern sei ein Akt der Menschlichkeit« sagt Ismael.


2 Kommentare:

Frau Sarah hat gesagt…

uff, hört sich schwer an – aber gut. wirst du ihn dir anschauen?

Herr Metag hat gesagt…

mit sicherheit. tragische geschichte, aber die geste ist groß und schön, finde ich.

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